Mein Training
Wie sieht das aus?
Was habe ich ausprobiert?
Was will ich noch ausprobieren?
Wie mache ich das?
Exkurs: Ernährung
Update Juni 2024
Im großen und ganze passt, was nachfolgend steht, allerdings verzichte ich mittlerweile auch auf den Quark aus Kuhmilch. Ich hab Joghurt bzw. Quark vom Schaf für mich entdeckt! Vertrage ich viel besser und schmeckt gut.
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Ich wurde gebeten, ein wenig mehr über meine Ernährungsumstellung zu schreiben. Einer Bitte, der ich natürlich gerne nachkomme.
Vielleicht geht das am besten, wenn ich damit anfange, was ich derzeit zu mir nehme.
Frühstück: Haferbrei (mit kochendem Wasser aufgießen und quellen lassen, aber noch warm essen) und einen Quark mit Früchten (Beeren (Heidelbeeren z.B.), 1 Banane, 1 kleiner Apfel) darunter werden noch Gewürze (Kardamom, Kurkuma, Zimt) und Hanfmehl gemischt. Je nach Laune und Angebot gibt es noch eine Handvoll Walnüsse dazu.
Mittags: was das Herz begehrt, vegetarisch, Glutenfrei, sowenig Zucker wie möglich und mit Salat :)
ab 15Uhr dann keine Nahrungsmittel mehr, nur noch Wasser oder Tee (ungesühnt (ha ha ha, lustig, ich meinte natürlich ungesüßt)
Nach einem anstrengenden Lauf oder dem langen Lauf gönne ich mir ein alkoholfreies Bier. Und 2-3 x Woche gibt es ein Glas Wasser mit Magnesium.
Vermisse ich Fleisch?
Ja, ab und zu. Und mit dem Fleischkonsum halte ich es wie so mancher Shaolinmönch, ich esse, was mir angeboten wird.
Was ich nicht mehr esse: Fleisch und Wurst vom Schwein, generell versuche ich nur vegetarisch zu essen, außer dem Quark auch keine Milchprodukte, keine glutenhaltigen Produkte.
Update Juni 2025
- 2 Trainingseinheiten pro Tag: morgens Laufen (Laufen mit Gehpausen, im festen Rhythmus 4min laufen, 2min gehen) mittag oder abends gehen (zwischen 4 und 7km)
- Wochenpensum erhöhen auf > 50km gelaufene KM
- Yoga und Pilates sind feste Bausteine im wöchentlichen Trainingsplan
Update März 2025
- Radfahren geht schon wieder eine Weile
- bis zum Halbmarathon im Mai plane ich bis April auf 70km gelaufene Kilometer in der Woche zu kommen
- Yoga und Pilates sind feste Bausteine im wöchentlichen Trainingsplan
Update Juli 2024:
- Kein Radfahren bis auf Weiteres
- Bei den Stabi-Übungen zusätzlicher Fokus auf die Knie
- langsames Erhöhen des Kilometervolumens:
Juli: 80 gelaufene Kilometer
August: 90 gelaufene Kilometer
September: 100 gelaufene Kilometer
Ab Juni 2024:
Es gibt 2 Varianten:
Variante 1:
Montags 12 km easy
Dienstags: Intervalle
Mittwochs: 12 km easy
Donnerstags: morgens Radfahren ca 18 km, Mittags: 6km easy
Freitags: 11,5km easy
Samstags: langer Lauf: Start mit 2h Lauf, Steigerung bis zum Rennen auf 1x5h
(ich weiß, dass viele Läufer alles unter 21km nicht als langen Lauf betrachten. Ist mir immer noch Wurscht.)
Variante 1
Montags: 12km easy
Dienstags: Morgens Radfahren, ca. 18km, Mittags Hügelgehen oder 6km easy
Mittwochs: 11,5km easy
Donnerstags: langer Lauf: Morgens 2.5h und Mittags 6km easy
Freitags: 12km easy
- Stabi-Übungen für die Hüfte 1-2 / Woche
- Yogaübungen für Schulter 1-2/Woche
- Krafttraining an 2 - 3/Woche
November 2023:
- Tägliche km: was das Wetter erlaubt, Laufen von Mo-Fr, entweder 12 oder 11,5 km (je nach Strecke)
- Hometrainer, wenn Laufen nicht geht
- Langer Lauf: 2h Lauf, idealerweise Montags (ich weiß, dass viele Läufer alles unter 21km nicht als langen Lauf betrachten. Ist mir Wurscht.)
- Stabi-Übungen für die Hüfte 1-2 / Woche
- Yogaübungen für Schulter 1-2/Woche
- Krafttraining an 2 - 3/Woche
Wieder in Fahrt kommen, seit Feb 2022 (nach Verletzung)
- Tägliche km: was geht, Hauptsache schmerzfrei!
- Langer Lauf: derzeit kaum länger als 2h, weil Hauptsache schmerzfrei!
- Laufen von Mo - Fr (wenn schmerzfrei)
- Lange Strecke gehen Sonntags: nachdem akut schmerzfrei 12 oder 14 km
- Hauptsächlich Stabi-Übungen für die Hüfte
-Dehnübungen für die Hüfte
- Krafttraining an 2 - 3 Tagen
Wintertraining, ab KW 44 (2021)
- Täglich 15 km
- An 2-3 Tagen mit einer kurzen Laufeinheit vor dem Mittagessen (Strecke von 5.8 km)
- Langer Lauf nicht länger als 3h oder auf 2 Einheiten aufgeteilt
- Laufen von Mo - Fr
- Krafttraining und/oder Yoga an 2- 3 Tagen
Langer Lauf (mein langer Lauf)
Wie gestalte ich meinen langen Lauf?
Änderung seit Anmeldung beim 6h Lauf, 2023
Ich versuche meinen langen Lauf großteils in Runden zu laufen. Ich habe eine kleine Runde von 2km, da laufe ich 3km hin, dort laufe ich dann meine x-Runden und dann eben wieder 3km nach hause.
Auf so einen Rundlauf muss man sich auch mental vorbereiten und reine Visualisierung klappt bei mir nicht. Ich muss es tatsächlich machen, um es zu mögen (lol) oder zumindest auszuhalten.
Mittlerweile (KW 28) kann ich mir einen langen Lauf ohne Runden kaum vorstellen, 10km in eine Richtung zu laufen kommt mir lange vor, statt 5x2km Runden. Schon lustig, dieser Geist !
Änderung seit KW 44 2021:
Kein langer Lauf mehr in diesem Jahr, also nichts über 3h
Änderung seit KW 24 2021:
Langer Lauf wird jetzt langsam wieder gesteigert, ich würde dieses Jahr gerne mal auf > 40km kommen.
Erster langer Lauf: Sonntag, 20. Juni 2021: 23.8km in 3:36h, Durchschnitt 9,06 min/km
Vor KW24-2021
Derzeit laufe ich einmal in der Woche mindestens 2 Stunden, je nachdem wie lange ich dafür Zeit habe, zwischen 2:10h und 2:20h.
Zu dieser Jahreszeit (Q1, Q2) stehe ich morgens um 5:08Uhr auf, ziehe meine Laufklamotten an, wärme mich ein wenig auf und laufe dann los. Ich habe immer eine Trinkflasche dabei, versuche mich daran zu halten, nach 1h ein paar Schlucke zu trinken und dann alle halbe Stunde wieder. Ich habe gelernt, dass man das Trinken und das Essen während eines langen Laufs üben muss.
Intervall-Training
Wie mache ich das?
Ich habe mir auch hierzu viele Videos angeschaut und einiges in Fachzeitschriften gelesen. Und einiges ausprobiert. Ich mag es gerne einfach. Ich mag nicht nach der Uhr oder nach Strecken laufen.
Von einem Läufer auf YouTube (Cjaye Media = Kanalname) habe ich mir den Trick abgeschaut, meine Schritte zu zählen, wenn ich müde werde und mein Körper anfängt mit mir zu sprechen, also, mein Knie mir sagt, dass es keine Lust mehr hat, mein rechtes Fußgelenk nölt, weil es schon so lange keine Pause mehr gab usw.
Das habe ich für mein Intervalltraining übernommen, will heißen, nach für mich geeigneter Einlaufzeit (ca. 30min) habe ich mit 4x50 Doppelschritten angefangen, d.h. ich habe immer mitgezählt, wenn der linke Fuß aufkam. Bis ich bei 50 war. Dann war ich außer Puste und bin so lange gegangen, bis ich wieder normal geatmet habe.
Das habe ich anfangs 2x wiederholt, nach 4 Wochen konnte ich es auf 4x steigern und am Ende des Jahres konnte ich 10x50 Doppelschritte laufen. Ich war voll stolz.
Mittlerweile versuche ich diese Laufsaison (heißt nach der für mich schwierigen Pollenzeit) mit 4x 90 Doppelschritten anzufangen.
Wann mir das gelingt, schreibe ich dann :)
Nachtrag: In KW 17 konnte ich mit den 4x90 Doppelschritten anfangen!
KW24: zum 2ten Mal 9x100 + 1x140 geschafft -> nächste Woche: 9x110 geplant
KW32: Erhöht auf 9x120 und 1x > 120
KW 45: 9x140 und 1x 250
Änderung KW 28, 2023
Wie im Statusbericht geschrieben, sind Intervallläufe gerade nicht so in meinem Programm
Erholungslauf
Was ist das? Wie mache ich das?
Ich habe gelernt, dass man nicht immer laufen kann oder laufen soll, was die Beine hergeben. (Leider, denn ich laufe gerne und ich würde so gerne schnell laufen :) )
Also habe ich zwischen meinem langen Lauf und dem Intervalltraining immer einen langsamen Lauf, der sogenannte Erholungslauf. Wenn ich mich nicht gerade auf ein Rennen vorbereite, dann habe ich 3 Tage pro Woche, an denen ich langsam laufe. Also z.B. Montag: langsamer Lauf, Dienstag: langer Lauf, Mittwoch: langsamer Lauf, Donnerstag: Intervalltraining, Freitag: langsamer Lauf.
Wie habe ich angefangen? Ausführlichere Antwort
Am Anfang stand das Bedürfnis nach mehr körperlicher Fitness. Ich wollte etwas einfaches machen und etwas, wofür ich nicht in ein Studio oder in einen Verein gehen musste. Aus dem einfachen Grund, ich wollte am Abend meine Ruhe haben :)
Der nächste Schritt war der Schuhkauf. Ein ehemaliger Kollege und aktiver Läufer mit Marathonerfahrung hat mir den wertvollen Tipp gegeben, den Laufschuh mindestens 1 Nummer größer zu kaufen. (Ich habe mittlerweile einen Schuh mit 2.5 Nummer mehr.)
Idealerweise sollte man eine Laufbandanalyse machen lassen.
Wenn man das nicht möchte oder der Sportladen das nicht anbietet, dann sollte man unbedingt mehrere Marken ausprobieren. Unbedingt. Darauf sollte man bestehen, denn nur so kann man für sich herausfinden, ob man zwischen 120 und 250 Euro für was Gutes oder für die Mülltonne ausgibt.
Wenn man nun die schöne Idee im Kopf hat, mit dem Laufen oder Joggen oder Walken anzufangen, kommt der nächste mutige Schritt, man betritt den Sportbedarfsladen und schaut nach dem passenden Schuh.
Ich schreibe deswegen „mutig“, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie es sein kann, wenn man als übergewichtige Frau jenseits der 22 Jahre einen sportlich aussehenden jungen Mann oder junge Frau um Unterstützung bei der Schuhauswahl bitten muss.
Es kommt die logische Frage, „Was haben Sie denn vor?“ oder „Welche Strecken laufen Sie denn?“ oder so etwas Ähnliches.
Meine Antwort damals „Ich möchte einen Marathon laufen und habe angefangen zu trainieren.“
Man muss darauf gefasst sein, dass man als Reaktion zwischen Nicht-Ernst-genommen-werden, über Ignoranz bis hin zu Herablassung erfahren kann. Ich habe ingesamt 4 Beratungsgespräche gehabt und nur 1 davon war positiv.
Viele Laufschuhe werden von den Herstellern offenbar in verschiedenen Versionen hergestellt. Man sollte sich also immer vergewissern, wenn man von einem Schuh Version 1, die nächste Version kaufen muss, dass diese Version auch weiterhin zu einem passt.
Beispiel-Szenario: Ich gehe in den Laden und bitte um die nächste Version eines Schuhs einer bestimmten Marke, weil ich damit zufrieden war.
Antwort„Ja, dann machen wir zuerst eine Laufbandanalyse.“
„Ok, gerne, aber ich mit dieser Art Schuh zufrieden und der passt gut. Ich möchte nur die neue Version ausprobieren.“
„Ja, wir schauen uns das an.“
Ich spiele das Spiel mit, weil ich tatsächlich noch keine solche Analyse haben machen lassen. Also laufe ich im vollbesetzten Laden die paar Meter, die Kamera nimmt mich von hinten auf (muss man mögen, beides).
Als wir uns das Video gemeinsam anschauen, sagt der Verkäufer „Oh, sieht gar nicht schlecht aus. Ich hätte gedacht, dass Sie mehr in den Knöcheln einknicken. Dann ist der Schuh, den Sie jetzt haben, ja richtig. Davon gibt es eine neue Version.“
(Ach! :) )
Er gibt mir den Schuh in Größe 42.5, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich schon die alten Schuhe in Größe 43 hatte. Schuh passt gut, aber zu klein. Ich bitte um eine Nummer größer. Der Mann holt seinen Kollegen und bittet ihn den Schuh aus dem Lager zu holen. Der noch jüngere Mann schaut mich an und fragt, was ich vorhabe. Ich antworte: Ich trainiere für einen Marathon. Rückfrage: Wie lange ich so laufe?
Antwort: Jeden Werktag, zwischen zwischen 5km und 10km pro Tag, je nach Einheit.
Seine Reaktion: „10km. Dann reicht die Größe.“
Ich musste meine ganze Autorität als Kundin, die Geld ausgeben möchte, präsentieren, um ihn dazu zu bewegen, mir den Schuh eine Nummer größer zu verkaufen.
Schlußfolgerung: Man darf sich nicht entmutigen lassen. Man muss wirklich so lange im Geschäft mit den verschiedenen Schuhen herumlaufen, bis man ein gutes Gefühl hat. Man kann auch allein ausprobieren, brauche ich mehr Stabilität oder mehr Dämpfung oder beides?
Und es ist total wurscht, wie viel man in der Woche läuft, joggt, geht oder hüpft, der richtige Schuh ist absolut wichtig.
Ich habe mittlerweile für jeden Tag ein Paar Schuhe und ich habe mir von der Version, die mir gut passt, gleich mehrere auf Halde gekauft. :)
Warum? Weil schon zur Zeit von Konfuzius die Schuster wussten, dass ein Schuh sich ausruhen muss. Ich habe mit 2 Paar Schuhen angefangen.
Trainingsklamotten: was ziehe ich an?
Schuhe: absolut wichtig, es müssen gute Schuhe sein. Gut im Sinne von: mindestens 1 Nummer größer als normal und sie müssen dem Fuß den notwendigen Halt geben. Nicht im Sinne von, müssen teuer oder hip sein :)
Ich habe mit dem Pegasus Modell von Nike angefangen. Leider kann ich das Modell seit Version 34 nicht mehr tragen, weil meine Füße und meine Knie und meine Hüfte sich dann beschweren. Sehr schade. Jetzt habe ich Saucony Everrun Guide (für alle anderen Läufe) und Adidas Solarglide (für die langen Läufe). Im Regal steht ein teurer Schuh mit Gelsohle, kann ihn leider nicht tragen, weil sich erst beim Laufen herausgestellt hat, dass meine Füße keine Gelsohlen mögen.
Meine Meinung: Ich bin jenseits der 22, da gewöhnt sich der Körper nicht mehr so leicht um und ich gönne meinem Körper aus dieses Privileg.
Kleidung: Auch absolut wichtig, für Frauen, einen guten BH, der den jeweiligen Vorbau so stabil hält, dass man ungestört laufen kann und nicht scheuert.
Hose und Oberteil: ich habe schon viel ausprobiert, am Anfang trug ich tatsächlich das, was ich daheim hatte, weil ich sichergehen wollte, dass ich auch dabei bleibe, ehe ich meinen Kleiderschrank entsprechend aufforste. Mittlerweile habe ich Funktionskleidung, auch von einem bekannten Discounter, aber auch von bekannten Sportmarken. Auch hier muss man gucken, was man tragen will, besonders hinsichtlich Temperatur kann das unterschiedlich sein. Ich brauche es warm am Kopf und am Hals, nicht warm an den Händen. Auch im Winter trage ich nur Fahrradhandschuhe, da kann die Wärme dann an den Fingerspitzen raus :)
Pollenschutz: Was angenehm ist, habe den klassischen Mund-Nasen-Schutz ausprobiert (lange vor der Pandemie) bis zu den Schlauchschals. Seit der Pandemie habe ich diese bunten Tücher, die man an den Ohren einhängen kann. Die finde ich sehr bequem und sie halten die Pollen fern.
Wie fängt man an?
Mein Vorschlag zum Anfangen: Folgende Fragen sollte man sich stellen und ehrlich antworten (muss ja keiner die Antworten hören :) )
- Was möchte ich machen oder welche Art der Bewegung gefällt mir?
(Viele Trainer*Innen haben in ihren Videos erklärt, dass man langfristig nur dann regelmäßig Sport macht, wenn man Spaß dabei hat. Wenn es keinen Spaß macht, macht man es nicht. Dem kann ich aus Erfahrung zustimmen.)
- Wann möchte ich mich bewegen, also zu welcher Uhrzeit?
(Jede Person hat ihren Tagesablauf, da muss der Sport reinpassen, bequem reinpassen, damit man auch regelmäßig Sport macht. Mein Beispiel: Morgens vor dem Frühstück. Andere machen ihren Sport nach 20Uhr)
- Wie regelmäßig kann ich denn Sport machen?
(Viele Trainer*Innen sagen, im Minimum 2-3 in der Woche sollte man Sport machen. Nur dann „merkt“ man was, also man bekommt mehr Kondition und/oder das Gewicht reduziert sich und/oder man hat bessere Laune :) Auch hier bestätigt meine Erfahrung das Gesagte.“
Hat man diese Fragen beantwortet, kommt die Überlegung, mit welcher Strecke fange ich an?
Mein Vorschlag: einfach halten, also aus der Haustür raus, rechts rum, rechts rum, rechts rum und rechts rum, bis man wieder vor der Haustür steht. (Oder links rum :) )
Dabei die Uhr im Blick haben, also herausfinden, wieviele Minuten dauert diese Runde.
Ich habe für mich festgestellt, dass es eine schöne Motivation sein kann, wenn man aufschreibt, wieviel man gelaufen ist und wie lange man dafür gebraucht hat.
Am Anfang ist die Streckenlänge erst mal nicht so wichtig, kann man aber mit dem Routenplaner herausfinden.
Es reicht, wenn man weiß, dass man für die Runde ums Haus z.B. 8min braucht. Je nach Fitness-Stand ist eine Runde am ersten Tag ja vielleicht auch schon genug.
Man sollte dann nach 1-3 Tagen die nächste Runde ums Haus machen. Vielleicht sind es wieder 8min, vielleicht auch 7 oder 10min.
Erstmal wurscht. Hauptsache: man hat es gemacht.
Als nächsten Schritt kann man mehr Runden pro Sporteinheit machen oder man erweitert die Runde. Oder mal so und mal so?
Ich glaube, dass man nach 3-4 Wochen schon eine erste Wirkung „sieht“. Nach dieser Zeit hat man vielleicht auch schon ein Gefühl dafür, ob diese Art der Bewegung die Richtige ist.
Wenn ja, weitermachen.
Wenn nein, was Anderes ausprobieren.
Wenn ja, dann sollte man sich nach geeignetem Schuhwerk umschauen.
Hat man das geeignete Schuhwerk, kann man die Geschwindigkeit steigern. Vielleicht vom Gehen ins schnelle Gehen oder sogar Joggen übergehen.
Es gibt sehr viele Videos von Amateurläufer*Innen oder Trainer*Innen, die schön erklären, wie man anfängt, mit dem Laufen. Das hat mir auch sehr geholfen, für mich herauszufinden, was zu mir passt.
Mein Beispiel: Ich habe mir eine Hin-und-Zurück-Strecke ausgesucht. Die gut beleuchtet ist und auf der auch einige Leute unterwegs sind, auf der ich mich „sicher“ gefühlt habe. (Etwas, was ich als sehr wichtig erachte, dass man auf seine Sicherheit achtet.)
Ich habe am Anfang die Zeit gemessen, auf einer normalen Armbanduhr, wie lange ich für die Strecke gebraucht habe. Habe mit einer Mischung aus Gehen und Joggen begonnen, bis ich nach ungefähr 2 Wochen die Strecke an einem Stück hin joggen konnte, mit einer kleinen Pause dann auch wieder zurück joggen konnte.
Was finde ich noch wichtig?
Geduld.
Körper und Geist müssen sich an die Bewegung gewöhnen.
Familie und Freunde und Firma müssen sich an das neue sportliche Selbst gewöhnen.
Ausgleichstraining
Kraftsport:
Fast jeder Trainer*in erzählt, dass man auch den Oberkörper trainieren muss. Viele sagen, dass man auch noch zusätzliches Krafttraining für die Beine machen soll/kann. Die Profis machen das wohl alle.
Nun, ich bin kein Profi, aber den ganzen Körper oder auch nur den Oberkörper versuche ich auch in Form zu halten. Es gibt unzählige Trainingsvideos auf YouTube dafür. Ich schaue mir auch gerne an, wie sich z.B. Schauspieler*Innen auf eine körperlich anspruchsvolle Rolle vorbereiten. Auch hier gilt, man macht langfristig oder regelmäßig nur das, was einem Spaß macht. Es gibt z.B. von bodybuilding.com ein 10min Video mit verschiedenen Sequenzen für ein Oberkörpertraining.
Yoga:
Verschiedene Punkte meines "Körpergestells" machen sich bemerkbar, seit ich laufe. Ich habe festgestellt, dass außer Osteopathie auch Yoga hilft. Wie ich an andere Stelle schon erwähnt habe, gehe ich nicht gerne ins Studio oder in einen Verein. Auch da kann YouTube helfen. Es gibt gute Videos, für die "Baustellen": Schulterbereich oder Hüfte oder Rücken, z.B. Ich habe vieles ausprobiert, habe derzeit ein paar Favoriten, bei denen ich regelmäßig mitmache.
Schwimmen:
Habe ich ausprobiert, soll gut sein, mag ich nicht.